Hund beim Spaziergang ruhig halten: So gelingt ein entspannter Spaziergang – Seevetal

Gerade wenn dein Hund auf Spaziergängen schnell aufgeregt wird, an der Leine zieht, bellt oder in die Leine springt, lohnt es sich, den gesamten Spaziergang genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn nicht nur das Training von Hundebegegnungen spielt eine wichtige Rolle. Auch Leinenführigkeit, Orientierung zu dir als Menschen und klare Regeln im Alltag beeinflussen, wie entspannt oder unentspannt der Spaziergang verläuft.

Warum dein Hund auf dem Spaziergang aufgeregt ist

Viele Hunde sind auf dem Spaziergang sehr aufgeregt, weil zahlreiche Reize gleichzeitig auf sie einwirken. Gerüche, andere Hunde, Menschen, Geräusche, Bewegungen und die gesamte Umgebung können dazu führen, dass dein Hund seine Aufmerksamkeit immer stärker nach außen richtet. Fehlt dabei die Orientierung an dir als Mensch, kann dein Hund zunehmend überfordert und gestresst werden. Je mehr und intensiver er sich mit seiner Umwelt beschäftigt, desto schwieriger wird es für ihn, dich wahrzunehmen und auf dich zu reagieren.

Deine Aufgabe ist es deshalb, deinem Hund zwei wichtige Regeln zu vermitteln:

  1. Dein Hund ist für die lockere Leine verantwortlich.
  2. Dein Hund soll sich an dir orientieren

Diese beiden Grundlagen helfen deinem Hund dabei auf dem Spaziergang und auch in aufregenden Situationen ansprechbar und entspannt zu bleiben.

Leinenführigkeit als Grundlage für einen entspannten Spaziergang

Eine gute Leinenführigkeit bedeutet nicht, dass dein Hund ständig und direkt neben deinem Bein laufen muss. Viel wichtiger ist, dass dein Hund gelernt hat, dass er auf die Leinenspannung achten muss, egal ob 2 oder 5 Meter Leinenlänge und dass er sich an dir orientiert und dort hingeht, wo du hingehst. Das schafft eine Grundlage, auf der du auch in aufregenderen Situationen aufbauen kannst. Je besser dein Hund gelernt hat, auf dich zu achten und sich an dir zu orientieren, desto leichter kannst du ihn auch dann erreichen, wenn auf dem Spaziergang etwas Spannendes passiert.

Wie du deinen Hund beim Spaziergang entspannter bekommst

Ein entspannter Spaziergang entsteht nicht durch eine einzelne Übung. Er entsteht durch deine Wahrnehmung von kleinen subtilen Situationen, in denen dein Hund dich „übersieht“ oder bewusst übergeht, nur um seinem Bedürfnis nachzugehen: Er läuft von links nach rechts, er zieht dich zum nächsten Grasbüschel, er rennt dir vor die Füße, er drängt dich vom Weg ab oder er bleibt einfach stehen. Wenn dein Hund gelernt hat, jedem Reiz selbstständig nachzugehen, ohne dabei auf dich zu achten, kann seine Aufregung immer weiter steigen. Gerade bei Hunden, die schnell auf andere Hunde, Menschen oder Umweltreize reagieren, ist es deshalb wichtig diese kleinen subtilen Situationen zu erkennen und zu erklären, was du erwartest: Er soll auf dich achten und sich zurücknehmen, denn das ist echte Orientierung.

Videoauszug aus dem Online Kurs "Begegnungstraining"

In diesem Kurs zeige ich dir, warum der gesamte Spaziergang eine so wichtige Grundlage für das Training deines Hundes bildet. Du erfährst, welche Regeln und Strukturen euch im Alltag helfen können, warum Leinenführigkeit mehr ist als nur „nicht ziehen“ und wie du die Orientierung deines Hundes an dir Schritt für Schritt stärkst:

Du möchtest mit deinem Hund entspannte Spaziergänge genießen, auch bei Hundebegegnungen? Ich zeige dir, wie du Orientierung und Leinenführigkeit etablierst und dein Hund auch in Begegnungssituationen ruhig und ansprechbar bleibt.

Starte direkt mit dem Online Kurs oder sende mir deine Anfrage! Ich unterstütze dich auf eurem gemeinsamen Weg.

Erfahre was deinem Problemhund fehlt, um sich zu entspannen und zu lernen.